Über Hans-Helmut Decker-Voigt

Meinungen über die schriftstellerische Arbeit von Hans-Helmut Decker-Voigt in Rezensionen und Briefen aus mehr als einem halben Jahrhundert

 

 

„Er hat eine beispielhafte Art der Bestandsaufnahme von Werten, für die die Maschen der offiziellen Netze zu groß sind und die – um ihn selbst zu zitieren: die Norm zum Verschweigen anhält.“

Siegfried Lenz

 

„Altmodischer Mensch, der ich bin, stehe ich der zeitgenössischen Literatur immer fremder gegenüber. Aber diese Themen und Einfälle scheinen mir sehr gut.“

Golo Mann

 

„Mit diesen Arbeiten wird etwas Schönes und Notwendiges eingeleitet.“

Karl Krolow

 

„Er spricht und singt scheinbar elegant. Geschrieben sind dieselben Worte: Blei.“

Werner Schwerter

 

„Dieser Autor hat eine glückliche Fülle von attraktiven Themen und eine ungewöhnlich geschickte Art, Themen zum Leben zu erheben.“

Hanns Lilje

 

„In diesem Sinn macht Ihr Angebot – zufrieden ihren:

Eugen Roth“

 

Die Erzählungen von Decker-Voigt bewahren vor der Versuchung, Geschichte als etwas unwiderruflich Geschehenes abzutun.

Hans-Jürgen Baden

 

Erst schrieb er Liedertexte für andere – wie üblich bei Schriftstellern. Dann schrieb er Musik für die Texte von anderen – wie üblich bei Musikern. Zwischendurch konzertierte er mit der Musik und den Liedern anderer – wie üblich bei Interpreten. Hier macht er zum ersten Male alles zusammen – als „singender Schriftsteller“.

Georg Rosenthal

 

Die Romantrilogie „Das Pfarrhaus“ ist eine Mentalitätsgeschichte der Kulturinstitution des Evangelischen Pfarrhauses – mit immensem historischem Quellenmaterial und als literarisches Großprojekt in der erzählerischen Tradition eines Gottfried Benn, Friedrich Nietzsche, Siegfried Lenz.

Jendris Alwast

 

Mir ist noch nie eine so hingebungsvolle und aufrichtige Biografie meines langjährigen Berufes begegnet.

Detlev Block

„Ein Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande?“

 

Da kam ich vor Jahren auf die Idee, mich bei dem Professor Decker-Voigt zum Kaffee einzuladen – und ihn zu fragen, ob er nicht Lust hätte, Kolumnen für uns zu schreiben…Zwischenzeitlich hat er sich eine große Gemeinde, „Fans“ sagt man heute, zusammengeschrieben, die auf seine Kolumne warten , auf die Worte des Propheten im eigenen Land…Da sehen Sie, was für Folgen ein einfaches Kaffeetrinken haben kann.

Gunter Beuershausen, Decker-Voigt`s erster AZ-Chefredakteur 

 

„Pointierte Form der Kleinkunst und nichts für Schnelleser“

 

Seine Kolumnen – das sind die kleinen Liebenswürdigkeiten, die über den Sachverhalt hinaus das Leben beleuchten. Es sind Liebenswürdigkeiten – oder sind es Schwächen?  –  die man über andere liest, wohl auch, um sich

besser zu verstehen. Es sind plastische, gefühlvolle Gedanken, die in Richtung Manfred Hausmann`s „Kleine Familiengeschichten“ und Peter Bamm`s „Kleine Weltlaterne“

tendieren und die den Leserstamm ständig wachsen lässt.

Heinrich Kracke, ein weiterer AZ-Chefredakteur

 

„Ein besonderes Stück Zeitungsgeschichte“

 

Unser Kolumnist hat uns seine Kolumnen von allen Kontinenten geschickt – diese Kolumne über ihn (zum 25.  Geburtstag seiner Kolumne) und an „seinem festen Platz“ wird er in Japan lesen. Im dichten deutschen Blätterwald wird man lange suchen müssen, um ein ähnliches Jubiläum zu finden.  Decker-Voigts „Erinnerungen an heute“ sind zu einem ganz besonderen Stück Zeitungsgeschichte geworden.

Marc Rath, noch ein AZ-Chefredakteur

 

Kolumne – das Wort leitet sich her von lat. columna, Säule, Stütze. Häufig als schmaler Text an den Rand gedruckt, flankiert die Kolumne die Zeitungsseite, als beigefügte, betont subjektive Äußerung.  Zugleich stützt sie aber auch, den Leser nämlich, dem sie einen anderen, persönlichen Blick auf das jeweils aktuelle Geschehen bietet. Hans-Helmut Decker-Voigt tut das, mit nie versiegender Phantasie, seit mehr als vierzig Jahren.

Achim Engstler,  1. Vorsitzender des VS Niedersachsen- Bremen

 

 

Meinungen über den Wissenschaftler und Musikpsychotherapeuten

(In Buch und Zeitschrift. Bibliographische Details und Kontexte über das Archiv.)

 

„Niemand hat die Musiktherapie in Forschung und Lehre national und international so entscheidend und zukunftweisend geprägt wie Hans-Helmut Decker-Voigt.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe,

Ehrenpräsident der Musikhochschule Hamburg

 

„Ich danke Ihnen für die Umgangsfreude, für höchstes berufliches Niveau und positive Energie, die auf die Realisierung unserer gemeinsamen Projekte gerichtet wird!“

Prof. Dr. Valentina Loginova

Präsidium der L.u.M. Rostropovitch-Hochschule Orenburg/Russland

 

„Ein wunderbar vielseitiger Mensch! Beim Umgang mit ihm entsteht immer das Empfinden des echten und gefüllten Lebens!“

Prof. Dr. Sergey Babin

Metschnikov-Universität für Medizin St. Petersburg

Präsident der russischen Gesellschaft für Psychotherapie und Psychoanalyse

 

„Ein begnadeter akademischer Lehrer.“

Prof. Eva Maria Bleckwedel

Studentin, später Nachfolgerin von Hans-Helmut Decker-Voigt in der Leitung des Instituts für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

 

„Ein ganz anderer Doktorvater

Wer hat schon einen Doktorvater,

dessen Pferde vor dem Studierzimmer weiden, währen die Doktoranden

aufgeregt ihre Präsentationen diskutieren?

Wer hat schon einen Doktorvater;

Auf dessen Pferd die Doktorandin in der Studierpause einen Ausritt in die

Lüneburger Heide machen kann?

Wer hat schon einen Doktorvater,

der auch nicht deutsche Absolventen in die wissenschaffende Welt hineinlässt und statt formalistischer Grenzen, inhaltliche Weite schafft.

 

Wer braucht so einen Doktorvater?

Musiktherapeuten ja – Pferde tragen ihn lieber.“

 

Prof. Dr. Karin Schumacher, Berlin

 

„Bewundert habe ich an Hans-Helmut Decker-Voigt stets sein weit vorausschauendes, strategisches Denken und Handeln in Forschung und Lehre; seine seismographische Sensibilität für Menschen, ihre Sorgen, Nöte, Probleme, Sehnsüchte und Wünsche; seine Kommunikationsfähigkeit und sein schriftstellerisches Talent; seine hohe Kunst der originellen, kreativen, fantasiereichen Sprachgestaltung."

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe, Hamburg

  

„Wer den`Lehrer Hans-Helmut`, wie ihn die amerikanischen Studierenden spontan nennen, kennt, verehrt ihn, wer ihn als Reisekameraden von einer derartigen Reise kennt, schätzt den unerschöpflichen Reichtum des Gesprächs, das aus dem Zauber seines Erzählens, der Fülle seiner Erfahrung und der Melodie seiner Sprache entsteht. Ja, er ist auch ein Romancier und Musiker, der es nicht scheut, zu reflektieren.“

Prof., Dr. Dr. h.c.Paolo J. Knill, Cambridge/USA Schaffhausen

 

„So ist er Redner, Lehrer, Schriftsteller und Gelehrter oder Psychologe, Therapeut, Professor und Direktor. Aber in der Begegnung kommt mir, von wegen, immer nur einer entgegen: der Mensch.“

Prof. Dr. Fritz Hegi, Zürich

 

„Die schwierigste Aufgabe bei der Umsetzung ganzheitlicher Ansätze in Forschung, Therapie und Ausbildung ist in der Tat die Aufgabe des Brückenbauens, des Beziehungenherstellens auf persönlicher und fachlicher Ebene. Hier liegt einer der ganz großen Verdienste von Hans- Helmut Decker-Voigt.“

Prof. Dr. med. Ralph Spintge, Lüdenscheid

 

„The White Knight has had an important influence on her life and work, and she holds him in the highest regard and respect. She treasures him friendship, and cherishes his presence in her life. The Princess knows that she and the White Knight are joined and the heart and soul for life, and for this she is eternally grateful.“

Prof. Dr. Cheryl Dileo, Philadelphia

 

„Prof. Hans-Helmut Decker-Voigt has acted as an embodiment of this inspiration. It seems unbelievable – a German professor dedicating himself to developing music therapy in Estonia. Wonders do happen!“

 Prof. Dr. Eha Rüütel, Tallinn

 

Hans-Helmut Decker-Voigt hat mit seinem Institut für Medien-und Ausdruckstherapie (bis 1983 in Hösseringen/Lüneburger Heide) grundlegende Prinzipien einer intermedialen Berufsausbildung entwickelt und später an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in dem von ihm mitbegründeten Institut für Musiktherapie weiterentwickelt.

Prof. Dr. h.c. Paolo J. Knill Ph.D.